JAPAN Fokus
22/12/2011 12:00 pm <>
25.2.2012 – Japanische Familien verändern sich
Die Grossfamilie früherer Generationen ist von der Bildfläche verschwunden und ist durch Kleinstfamilie und neuen Haushaltsformen, wie kinderlosen Ehepaaren oder Alleinerziehenden, ersetzt worden. Zudem hat die Zahl der Single-Haushalte in den letzten Jahren unter jungen Berufstätigen und der älteren Bevölkerung explosionsartig zugenommen.
Die Geburtenrate gehört mit knapp acht Geburten pro 1000 Einwohnern zur niedrigsten der Welt. Die Bevölkerung nimmt ab und es gibt berechtigte Sorgen, wie die ältere Bevölkerung versorgt werden kann. Es wundert daher nicht, dass viele Japaner eine Sehnsucht nach echter Gemeinschaft, Liebe und Geborgenheit haben.
Gebet: Jesus, wir bitten dich, dass japanische christliche Gemeinschaften offener werden, Menschen wie kinderlose Ehepaare, Alleinerziehende, Singles und einsame ältere Menschen anzunehmen und zu unterstützen. Wir bitten dich für starke christliche Ehen und Familien, die ein Vorbild und Zeugnis für dich sind in der japanischen Gesellschaft.
http://www.youtube.com/watch?v=xWYZdCv9lfs
26.2.2012 – Ahnenverehrung
Die Familie ist die Basis für alle Beziehungen und schliesst sowohl die Lebenden als auch die Toten ein. In vielen Wohnungen befindet sich ein Altar, durch den man sich mit verschiedenen Riten um die Verstorbenen kümmert. Die Ahnenverehrung ist eines der größten Hindernisse für die Verkündigung des Evangeliums. Wer die Verbindung zu den Ahnen trennt, isoliert sich von der ganzen Familie und verursacht so oft eine Krise. Für viele ist die Ahnenverehrung eine kulturell bedingte Art der Trauer beim Verlust eines geliebten Menschen an. Deshalb muss sich die Kirche neu konstruktiv und kreativ mit den kulturellen und religiösen Praktiken der uralten Ahnenverehrung auseinandersetzen.
Gebet: Wir bitten für die Christen in Japan, dass sie in Weisheit den kulturellen Wert bestätigen, verstorbene Familienmitglieder in guter Erinnerung zu behalten, aber Götzendienst klar und deutlich ablehnen. Wir bitten für die Kirche, dass sie gute biblische Alternativen entwickelt, um Landsleuten zu helfen, in rechter Weise über den Verlust von Verstorbenen zu trauern und den Trost zu erfahren, den nur Gott geben kann.
http://www.youtube.com/watch?v=nzxPmS8M2d8
27.2.2012 – Bis ins abgelegenste Dorf
Fernsehen, Radio, Internet und Telefon sind wichtige Hilfsmittel zur Verbreitung der guten Nachricht. „Lifeline“ ist ein einfaches 25-minütiges Fernsehprogramm, jeden Samstag um 5 Uhr. Es beginnt meist mit einem Lebensbericht von einem japanischen Christen und endet mit einer kurzen Andacht. Durchschnittlich schauen sich 55 000 Leute die Sendung an. Ein „Lifeline“-Zuschauer schrieb: „Ich bin kein Christ, aber ich habe X gesehen und gehört, was er über das Familienleben gesagt hat. Davon war ich sehr beeindruckt. Die Sendung hat mein Herz erwärmt und beruhigt. Ich denke, dass ich einen Eindruck dafür gewonnen habe, was der Name ‚Lifeline‘ bedeuten soll. Danke, dass Sie mir einen wunderbaren Start in den Tag geschenkt haben.“
Gebet: Jesus, wir danken dir für die jährliche Radio-Evangelisation, die jeden Juni auf ganz Hokkaido durchgeführt wird. Schenke den Verantwortlichen die nötigen Finanzen dieser teuren aber wichtigen Arbeit und genügend Mitarbeiter und Ideen. Geist Gottes, wirke in den Zuschauern und Zuhörern und öffne ihnen die inneren Augen für deine Wahrheit.
http://vimeo.com/groups/uemg/videos/5640149
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