Geschichte der ÜMG
Später wurde die Arbeit auf ganz Ostasien ausgedehnt und die CIM in OMF International (im deutschsprachigen Raum ÜMG) umbenannt.
Unsere Vision ist es, dass in allen Völkern Ostasiens (2,3 Milliarden Menschen = 1/3 der Weltbevölkerung) eine einheimische biblische Gemeindebewegung entsteht. Diese Aufgabe ist noch längst nicht abgeschlossen.
Hudson Taylor
Das war am 25. Juni 1865. Hudson Taylor war lange am Strand von Brighton auf- und abgegangen, hatte über die Millionen Menschen in China und seine eigenen begrenzten Möglichkeiten nachgedacht, hatte mit sich und Gott gerungen. Das Ergebnis war obiges Gebet. - Darf man so mit Gott reden?
Die Lebensgeschichte Hudson Taylors zeigt, dass Gott eine besondere Freude daran hat, wenn man ihm Aussergewöhnliches zutraut. Er bekennt sich zu denen, die ihm ihr Vertrauen schenken.
Mit 17 Jahren war Hudson Taylor zum Glauben an Jesus Christus gekommen. Während seines Medizinstudiums stellte ihm Gott die Weichen: China-Mission. Zunächst fuhr er im Auftrag einer englischen Missionsgesellschaft nach China (1853-1860). Durch verschiedene Begegnungen wurde ihm immer klarer: Ins Innere dieses riesigen Landes müsste man vordringen mit dem Evangelium...
Dazu begann er, sich auch in der Kleidung den lokalen Bevölkerung anzupassen. Für westliche Bürger in Asien ein Novum, welches von Hudsons Willen zeugt, sich ganz für die Menschen in China hinzugeben. Nach einem Aufenthalt in England, während dem er das oben stehende Gebet sprach, reiste er 1866 mit den ersten 16 CIM-Mitarbeitern nach China aus.
Trotz Rückschlägen und Schicksalsschlägen bleiben Hudson Taylor und die CIM China treu. 1905 tritt Taylor seine letzte Reise nach China an und stirbt in der Provinz Hunan.
Die heutige ÜMG bleibt in vielem den Grundsätzen ihres Gründers treu und ist heute nach wie vor aktiv, um den Menschen in Südostasien das Evanglium und Hoffnung zu bringen.
