Dankbarkeit praktisch - durch Teilen
24/03/2011 9:14 am <>
Verglichen mit anderen Menschen geht es uns materiell sehr gut (2. Kor. 8,14). Wir laden euch ein, unserer Vergesslichkeit für alles Gute sowie unserer Mangelfixierung zu begegnen und „unser tägliches Brot“ zu teilen.
• Nicht, um besser vor sich, Gott und anderen dazustehen
• Nicht, um geistlicher (als andere) zu sein
• Nicht, um an andern Orten weniger zu spenden
• Sondern schlicht aus Dankbarkeit (2. Kor. 8,9)
Wie?
• Während mindestens einem Monat
• einmal pro Woche eine einfache Hauptmahlzeit essen (z.B. Suppe und Brot)
• dafür Fr. 5.- pro erwachsene Person zur Seite legen (Familien: Fr. 10.- pro Woche)
• Das so ersparte Geld an die ÜMG überweisen (IBAN CH24 0900 0000 8019 1326 4), mit Vermerk: „Armut ausgleichen“
Folgende Projekte profitieren vom einbezahlten Geld:
• Arbeit unter Asiaten mit Migrationshintergrund
• Ausbildung von Jugendlichen
• „SENDAI Nothilfefonds“
Es gibt gute Gründe (medizinische und andere), dass jemand nicht auf eine Hauptmahlzeit verzichten soll. Doch was, wenn es meine Gesundheit zulässt? Was kann ich dafür, dass ich in der Schweiz geboren worden bin? Dass ich nicht am Hungern bin? Dass ich nicht auf der Flucht bin? Wer einmal pro Woche gründlich an diejenigen denkt, die es nicht so gut haben wie wir, gewinnt: Ihm wird bewusst, wie viel Gutes Gott uns anvertraut hat.
Es ist kein Motiv, aber eine Tatsache: Wir brauchen eine Aktion wie „Armut ausgleichen“ wegen unserer Vergesslichkeit. Von Natur aus liegen uns das Fixieren auf Mangel und das Klagen näher als die Dankbarkeit. Mangelfixierung macht uns krank und einsam. Das Gefühl, zu kurz zu kommen oder etwas zu verpassen, verliert an Gewicht, wenn wir erleben: Es gibt mehr im Leben als einen vollen Bauch, ein dickes Bankkonto, das neuste Handy oder … In die Freiheit vom Drehen um sich selber finden wir nicht automatisch. Wir brauchen Hilfen dazu, Rituale, durch die uns bewusst werden kann, wie Gott uns reicht beschenkt. Diese Aktion soll euch dazu helfen. Falls ihr etwas von eurem Erleben weitergeben wollt, schreibt es an: ch@omf.net (Susi Kleiner).
Gott schenkte diese Idee Matthias Zwygart in einer schlaflosen Nacht in Laos. Das Evangelische Gemeinschaftswerk Thun hat sie aufgenommen; wir verbreiten sie weiter.
Herzlichen Dank an alle, die mitmachen und die Idee wiederum weiterverbreiten – und Gott durchs Teilen ihre tiefe Dankbarkeit ausdrücken.
Markus & Gertrud Dubach
Übrigens: Ladet doch eure Freunde zu einem Suppenessen ein und seid gespannt auf die Diskussionen, die entstehen.
