Weitere Hilfsmassnahmen in Japan

06/05/2011 5:06 am  <>

Ein Bericht vom ÜMG Feldleiter Wolfgang Langhans, Tokio

„Japan“ verschwindet langsam aus den Schlagzeilen, und die Welle von Anfragen, die uns buchstäblich überrollte, verliert langsam an Gewalt. Vielen herzlichen Dank an alle, die uns unterstützt haben und weiterhin unterstützen.

Hiermit möchte ich Sie zusammenfassend über aktuelle Beschlüsse der ÜMG Japan informieren.

1. Wir bestätigen, dass sich die ÜMG mit Hilfsmassnahmen in den von der Flutwelle betroffenen Gebieten engagiert. Im Besonderen wird das Iwate Küstengebiet Ziel unserer Anstrengungen sein, obwohl es auch in Sendai ÜMG Mitarbeiter gibt. Dort ist die Arbeit bereits angelaufen und wir werden auch jene Arbeit aktiv unterstützen.

2. Wir haben uns auf ein zweijähriges Hilfsprojekt verständigt. Die Prioritäten dieses Projekts sind:

Gottes Liebe in den verschiedenen Ortschaften zu zeigen,

kirchliche Gemeinschaften in ihren Hilfs- und evangelistischen Aktionen zu unterstützen,

vertrauensvolle Beziehungen zu lokalen Gemeinden und den Menschen vor Ort aufzubauen und zu stärken.

Alle christlichen Dienste und evangelistischen Aktionen während dieser zwei Jahre werden durch die Ortsgemeinden, mit denen wir zusammen arbeiten, durchgeführt.

Wir haben diesen Ansatz gewählt, weil wir glauben, dass es effektiver ist, Christus durch unser Leben den Menschen nahezubringen und auf den Beziehungen zwischen Gemeinden und Menschen vor Ort aufzubauen, als direkt eine eigene Gemeinde zu gründen.

Während der Durchführung der Hilfsarbeiten werden wir die Situation ständig evaluieren, um festzustellen, ob die ÜMG dieses Projekt nach den zwei Jahren fortsetzt oder ob eine Gemeindegründungsarbeit angemessener wäre. Dieser Ansatz ist wichtig für unsere Glaubwürdigkeit und die Beziehungen zu den einheimischen Gemeinden. Wir möchten unsere Pläne von Anfang an klar kommunizieren und uns, so weit das möglich ist, daran halten.

Mike und Rowena McGinty wurden zu Projektleitern ernannt. Sie werden deshalb aus ihrer Aufgabe als Direktor für Hokkaido ausscheiden und sich in der Iwate-Gegend niederlassen.

Vielen Dank für Ihre Gaben für das Projekt. Auf der Webseite www.omf.org/japan finden Sie ebenso Informationen darüber, wie das Geld bisher eingesetzt wurde.

Durch dieses zweijährige Projekt werden wir in der Lage sein, Ihre Mittel während der nächsten zwei Jahre einzusetzen. Wir werden die Gelder weiterhin verantwortungsvoll für den entsprechenden Verwendungszweck gebrauchen, um Menschen in ihrer Trauer und ihrem Schmerz an Leib und Seele zu helfen.

Bitte beten Sie weiterhin um Weisheit für dieses Projekt.

In Christus verbunden,

Wolfgang Langhans
Feldleiter ÜMG Japan

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