Transforming our world

06/01/2012 6:00 pm  <>

Mission-net Kongress 28.12.2011 bis 2.1.2012

Am zweiten europäischen mission-net Kongress, der diesmal in der geschichtsträchtigen Stadt Erfurt in Deutschland stattfand, trafen sich etwa 2600 vorwiegend junge Menschen,die das gemeinsame Anliegen teilen, Europa für Gottes Reich zurück zu gewinnen.

Bereits beim Einrichten der Hallen der Messe Erfurt spürte man den Puls der Mission. Über 100 Missionswerke und theologische Ausbildungsstätten stellten in kürzester Zeit ihre Stände auf, bereiteten orientalischen Tee vor, ein mongolisches Ger wurde aufgestellt und ein philippinischer Jeepney in die Halle gefahren. Motiviert gingen die Aussteller auf die vielen jungen Besucher zu, gewannen ihre Aufmerksamkeit durch Spiele, beantworteten ihre Fragen, berieten sie zu Ausbildung und Kurzzeiteinsätzen und beteten mit ihnen.

In den Plenumsveranstaltungen wurden die Zuhörer herausgefordert, ihr Leben kompromisslos Jesus zur Verfügung zu stellen. Während der persönlichen Stillen Zeit hörten sie auf Gott und in den Familiengruppen wurde das Gehörte vertieft. Auch die angebotenen Seminare wurden rege genutzt.

Besonders ermutigend war das Zeugnis des bulgarischen Motivators, der berichtete, was Gott seit mission-net 2009 in Bulgarien verändert hat. Durch den Start einer Gebetskette, die in zwei Jahren über 300 Gemeinden umfasste, hat Gott Unfälle und Gewalt reduziert, und gleichzeitig die Fruchtbarkeit des Landes erhöht. Und das allein durch die Macht des Gebets!

Etwa 350 Schweizer nahmen beim schweizerischen Nationaltreffen teil. Das Gebet für die Schweiz wurde überwiegend als positiv empfunden, und auch die Übersetzung auf Französisch wurde geschätzt. Mit „my mission“ auf der webpage von www.mission.ch wurde eine neue, nationale Bewegung lanciert, die zu missionarischen Projekten in Gemeinden ermutigt.

An einem Nachmittag liessen sich über 300 junge Teilnehmer auf das Experiment Strasseneinsatz in Erfurt ein, wo auf kreative Weise das Interesse der Vorübergehenden geweckt werden sollte. Eine Teilnehmerin berichtet: „Ich fand es schwierig, auf die Menschen zuzugehen, doch ich hatte einige sehr gute Gespräche und konnte sogar für einige Menschen beten.“

In der „Europeen Street“ unterhielten die meisten Delegierten der verschiedenen europäischen Länder einen Nationalstand, und es war unschwer auszumachen, welches Land sie vertraten. Während die Italiener Espresso anboten, die Schweizer Rimuss ausschenkten und die Finnen wegen der milden Temperaturen zu warm hatten, konnte man Verschiedenes über die Situation der entsprechenden Länder erfahren. So gibt es beispielsweise im Kosovo nur etwa 3000 Christen, wovon jedoch 20 ans mission-net gereist sind.

Auch wenn mission-net in der Zukunft vor grossen finanziellen Herausforderungen steht, glauben die Veranstalter an Gottes mächtiges Wirken und die positive Resonanz während der Veranstaltung bestätigt die Vision eines europaweiten Netzwerkes des Missionsanliegen. Gestärkt und ermutigt sind die Teilnehmer wieder in ihre Heimatländer zurück gereist um das Werk zu vollenden, das uns Jesus aufgetragen hat. Wir hoffen, eine noch viel grössere Anzahl junger Menschen mit einem brennenden Herzen für Jesus für mission-net 2013 zu gewinnen. Aber zuvor wird in Aarau am 1.Dezember 2012 mission.ch durchgeführt, um ein ähnliches Netzwerk in der Schweiz zu unterstützen.

Gabriela Zindel

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