Mitarbeiter in Japan / Sendai Nothilfe / Gebetsaufruf

16/03/2011 3:04 pm  <>

Von Tag zu Tag wird offensichtlicher, welches Leid die Erdbebenkatastrophe über Japan gebracht hat. Viele der direkt betroffenen Menschen haben in Notunterkünften zwar ein Dach über dem Kopf, aber es mangelt an Wasser, Strom und vor allem Benzin. Die Hilfe läuft zwar langsam an, doch vielen Japanern in Krisengebiet geht die Kraft aus.

Updates zu unseren Mitarbeitern:

Die ÜMG in Japan hat einen Krisenstab unter der Leitung von Wolfgang Langhans gebildet, der die Situation ständig überprüft. Alle Mitarbeiter werden laufend informiert und gemeinsam mögliche Szenarien besprochen.
Den über 100 Mitarbeitern in Japan ist es freigestellt, ob sie nach Hokkaido kommen oder eine Zeitlang in ihr Heimatland reisen möchten. Wir sind dankbar, dass die meisten Mitarbeiter in Hokkaido sind, das doch relativ weit (800km) von Fukushima entfernt ist. Doch Reisen ist schwierig. Es gibt wenig Benzin zu kaufen, viele Züge fahren nicht und die Flüge sind zum großen Teil voll gebucht.

  • Unsere Mitarbeitern in Hokkaido geht es den Umständen entsprechend gut (Figilister, Schmidt)
  • Widmers haben ihren Heimataufenthalt in der Schweiz bis zum 28. März verlängert
  • Wera Laschenko erwarten wir am 19. März für Ferien in der Schweiz
  • Oehningers und Bürkis sind in Tokyo. Für sie ist die Spannung und Unsicherheit am grössten. Doch sowohl britische ( Information auf Englisch ), wie auch die amerikanische ( Information auf Englisch ) Regierungsstellen bestätigen, dass für Tokyo keine unmittelbare Gefahr besteht und die von der japanischen Regierung veranlassten Sicherheitsvorkehrungen angemessen sind.

Danke, dass ihr für sie, aber auch die andern ÜMG Mitarbeiter betet.
Danke für all eure Gebete für das japanische Volk, die Christen, Missionare, Rettungsteams und Helfer und die Regierung.

Sendai Nothilfe (CRASH)

Der Leiter von CRASH (Nothilfeorganisation, mit der die Missionen zusammenarbeiten – www.crashjapan.com ), Jonathan Wilson, gibt zu bedenken, dass es immer noch sehr gefährlich ist in den betroffenen Gebieten (Nachbeben, radioaktive Verseuchung, kein Strassen, verschmutztes Trinkwasser, u.a.). Die Bergungsarbeiten können nur von professionellen Teams aus dem In- und Ausland ausgeführt werden. CRASH fokussiert sich deshalb darauf mit christlichen Gemeinden in der Umgebung Menschen in Auffanglagern zu helfen und Pläne zu entwerfen, wie beim Wiederaufbau geholfen werden kann. Nach Möglichkeit bringen CRASH Mitarbeiter Hilfelieferungen von Wasser und Lebensmittel zu Notleidenden, doch der Mangel an Benzin schränkt die Nothilfe stark ein. Zudem stellen sie auch eine Liste zusammen, die aufzeigt, welche Missionen und Gemeinden in welchen Gebieten betroffen sind, welche Bedürfnisse vorherrschen und welche materiellen, personellen und finanziellen Mittel dafür eingesetzt werden könnten.
Betet, dass die Hilfe die Notleidenden erreicht und die Freiwilligen bewahrt bleiben. Die apololyptischen Verwüstungen, das Leid und die grosse Unsicherheit hinterlassen ihre Spuren in den Helfern.

Gebetsressourcen

Die ÜMG ruft in Deutschland und in der Schweiz vom Donnerstag, 17. - Sonntag, 20. März zum Gebet für Japan auf. Das japanische Volk, die Helfer, die Situation rund um das betroffene Atomkraftwerk und die christlichen Gemeinschaften sollen bewusst in Gottes Hand gelegt werden.

Der " Aufruf zum Gebet für Japan " kann als pdf heruntergeladen werden.

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