Mission-Net erlebt
Persönliche Eindrücke vom europäischen Missions-Kongress in Erfurt (27.12.2011 - 2.1.2012) von Katrin Dubach
Mission-Net – 27.12.2011-2.1.2012
Mit gemischten Gefühlen kam ich mit 16 Freunden aus unserer Jugendgruppe am 27.12. in Erfurt an. Einerseits war ich aufgeregt und freute mich auf das, was kommen würde; anderseits fühlte ich mich ein wenig verloren unter den vielen Leuten im riesigen Kongressgelände. Ich fühlte mich jedoch recht schnell wohl und konnte den Kongress geniessen. Bevor es Abendessen gab, hatten wir noch Zeit um uns einzuquartieren auf dem Bild kann man unser Schlafzimmer sehen J.
Jeden Morgen hatten wir Bible Study. Ein Ehepaar, das in Ägypten missionarisch tätig ist, hat uns während dieser Zeit Daniel näher gebracht. Jeden Abend hatten wir einen Input von verschieden Rednern aus verschiedenen Ländern. Zudem gab es coolen Lobpreis, Interviews, Pantomimen von Carlos Martinez, Sandbildergeschichten und vieles mehr. Während der ganzen Zeit war auch der sogenannte Global Market offen. Der Global Market war eine Ausstellung, wo sich verschiedenste Missionsgesellschaften vorstellten. Es war definitiv immer etwas los J.
Es war eine Zeit, die gefüllt war mit inspirierenden Gedanken, eine Zeit mit Gott, eine Zeit zum Nachdenken und um konkrete Schritte zu beginnen. Was mir am wichtigsten wurde während dieser Zeit ist das Gebet. „Gebet ist ein Privileg.“ Dieser Satz wurde mir während dieser Konferenz wieder neu bewusst. Dies sieht man auch am Beispiel von Daniel. Mit dem Gebet beginnt alles. Als Nebukadnezar Daniel den Traum erzählte, hat Daniel zuerst mit seinen Freunden gebetet. Gebet ist aber auch das Ende. Als Daniel durch eine Vision den Traum des Königs erfährt, preist er zuerst Gott und dann erst geht er zum König.
Mir wurde das Privileg des Betens wieder neu bewusst. Ich will dies nutzen, aber auch euch ermutigen. Betet für einander, für unsere Stadt, unser Land und unsere Welt. Lassen wir uns überraschen, was Gott alles tun wird.
