Gebet um 900 Mitarbeiter (Januar 2012)
Zu viel vertraut?
Was war nur mit Hudson Taylor los? Verwirrt und verloren stand er auf der Kanzel. Immer und immer wieder stammelte er die selben Worte, wie eine gesprungene Schallplatte: „Du kannst Gott nie zu viel vertrauen. Du kannst ihm nur zu wenig vertrauen. Nie zu viel. Niemals zu viel.“
Der Gemeindepastor führte den alten Mann vorsichtig auf seinen Platz zurück. Taylor war am Ende seiner Kräfte. Aber dieser eine Satz war ihm geblieben. Er enthielt seine ganze Lebenserfahrung.
Haben wir Gott zu viel zugetraut, als wir ihn um 900 neue Mitarbeiter baten? Noch dazu in aller Öffentlichkeit? War dies nicht leichtsinnig, gar überheblich?
Nein, ich glaube nicht! Denn wir haben einen großen Gott. Außerdem ging es uns um Gottes eigene große Leidenschaft: Menschen retten. Asiaten in seine Familie holen. Es ging uns nicht darum, selber „groß dastehen“ zu wollen.
„Es ist besser, an großen Zielen zu scheitern, als keine Ziele zu haben“, sagte ein weiser Mensch.
Lassen Sie sich überraschen, denn Gott hat trotzdem Erstaunliches getan. Und bleiben Sie dran am Gebet. Denn neue Mitarbeiter brauchen wir weiterhin. Für Asien. Auch 2012.
Joachim König, Redaktionsleiter
Wir gehören zu den 900!
Rund um den Globus beteten Menschen von 2006 - 2011 darum, dass Gott der ÜMG 900 neue Mitarbeiter schenken möge.
Auch wenn der „Aufruf zum Gebet“ abgeschlossen ist, ist Gottes Werk in Asien noch lange nicht beendet. Zwei der ersten deutschen „900“ arbeiten seit 2006 in einem muslimischen Land.
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Ändern sich die Ziele?
Von 2006 bis 2011 beteten Missionare und ÜMG-Freunde auf der ganzen Welt um insgesamt 900 neue Mitarbeiter für Südostasien. Warum?
Die ÜMG ist fast allen Ländern Südostasiens präsent. Es gibt unzählige Gelegenheiten, am Glauben interessierten Menschen von Jesus zu erzählen. Was fehlt, sind Mitarbeiter.
Patrick Fung, Generaldirektor von OMF International, zieht ein Fazit. Er fasst die vergangenen fünf Jahre zusammen und klärt die Ziele für die Zukunft.
Wachstum ja, aber weniger als erhofft
2006 setzten sich die einzelnen „sendenden Länder“ konkrete Gebetsziele. Darin legten sie fest, wie viele Mitarbeiter sie in den nächsten fünf Jahren aussenden wollten. Die ÜMG Deutschland entschied, um 50 neue Mitarbeiter zu beten. Nach Ablauf dieser Zeit ist es gut, Rechenschaft zu geben.
Erste Schritte Richtung Asien
Berufung. Kurzzeit, Langzeit? Islamische oder buddhistische Welt? Vollzeiter oder Zeltmacher? Hinz oder Kunz??!!
Wer sich auf den Weg nach Asien macht, kommt an vielen Kreuzungen vorbei.
Die gute Nachricht ist, dass niemand diesen Weg alleine geht. Das ÜMG Info-Wochenende ist der beste Start für eine aufregende Reise. Nehmen Sie Platz. Schnuppern Sie die prickelnde Atmosphäre...




