Philippinen: Ohnmacht und Verherrlichung
Ohnmacht und Verherrlichung
Eine Gemeinde in den USA sandte ein wenig Geld, damit 20 Manobo Kinder an einem Kindertag teilnehmen könnten. Zwei Missionarinnen machten sich mit den Kindern auf die 9-stündige Fahrt im Lastwagen. Durch Gottes Drängen hatten sie auch ein krankes Mädchen mitgenommen, das sich nun ununterbrochen übergab. Es begann zu regnen und das Mädchen brach Blut. Nach der Fahrt mussten sie einen Fluss durchqueren und einen zweistündigen Anstieg in das Dorf bewältigen, in dem der Kindertag stattfinden sollte.
Das kranke Mädchen wurde immer schwächer und musste getragen werden. Die Nacht brach herein, als sie endlich im Dorf ankamen. Das Mädchen konnte weder Speise noch Flüssigkeit zu sich nehmen. Nach einer durchwachten Nacht hörte morgens um 4 Uhr ihr Atem auf.
Die Missionarinnen waren verzweifelt. Sie weinten und beteten bis 6 Uhr. Dann weckten sie die anderen Kinder. Schockiert von dem was passiert war umringten die Kinder kniend das tote Mädchen und begannen das erste Mal in ihrem Leben zu dem lebendigen Gott zu beten. Nachdem das letzte Kind gebetet hatte, schlug das tote Mädchen die Augen auf und verlangte nach etwas zu essen.
Durch diese Ereignisse kam auch der Vater des Mädchens zum Glauben an Jesus und die Ehre ging nicht dem vollmächtigen Gebet der Missionarinnen zu, sondern dem Wirken des lebendigen Gottes.
